Die Frauenklinik Tübingen setzt das Konzept der integrierten Wochenpflege schon seit langen um. Integrierte Wochenpflege, oder Rooming-in, bedeutet, dass Mutter und Kind von einer gemeinsamen Bezugsperson in einem Raum in allen Belangen versorgt werden. Dieses Konzept ermöglicht unserer Meinung nach am besten eine intime Atmosphäre, die den Bedürfnissen der jungen Mutter und ihrem Kind angemessen ist. Als stillfreundliches Krankenhaus verfügt die Frauenklinik auch über Stillberaterinnen.
Rund um die Geburt
Integrierte Wochenpflege, oder Rooming-in, bedeutet eine gemeinsame Bezugsperson für alle Belange.
Dem Wunsch vieler Paare entsprechend, können frisch gebackene Väter nun in der Universitäts-Frauenklinik Tübingen gleich mit stationär aufgenommen werden. Mit diesem Schritt baut die Frauenklinik Tübingen neben dem Konzept der Integrierten Wochenpflege ihre Familienorientierung weiter aus. Familienzimmer bedeutet aber auch dass selbstverständlich die Möglichkeit besteht, neben dem Vater das ältere Kind mit auf Station willkommen zu heißen.
Da die Frauenklinik auf den Wochenstationen ausschließlich Ein- und Zweibettzimmer zur Unterkunft zur Verfügung stellt, können - soweit verfügbar - alle Zweibettzimmer flexibel in Familienzimmer umgewandelt werden. Mit diesem Angebot möchte die Frauenklinik Tübingen den Familien einen besonderen Start ermöglichen.
Maximale Sicherheit und Geborgenheit von Anfang an ist das Motto der Klinik. Wenn die Klinik auch nicht die Atmosphäre der eigenen vier Wände ersetzen kann, so soll den Wöchnerinnen ermöglicht werden, sich im Kreise ihrer Familien zu wissen. Dies schafft eine besondere Stimmung und fördert die Eltern-Kind-Beziehung. Die Frauen verbringen nach der Geburt im Durchschnitt 3 bis vier Tage in der Klinik. Dabei stehen vor allem die Wünsche der Wöchnerinnen im Vordergrund. Oftmals ist die Betreuung durch die niedergelassenen Ärzte und freiberuflichen Hebammen so gebahnt, dass die Wöchnerinnen bereits am zweiten Tag nach Hause drängen. Wer länger bleiben möchte oder aus medizinischer Indikation länger bleiben sollte, kann sich mit dem neuen Angebot der Universitäts-Frauenklinik jetzt die Familie in die Klinik holen. Die Nachfrage nach den Familienzimmern ist groß. Für diesen speziellen Service zahlen die Väter einen Obulus für Unterkunft und Verpflegung in der Klinik, der sich an den Hoteleriekosten der Stadt Tübingen orientiert. Ist die Anwesenheit des Vaters medizinisch indiziert, tragen die Krankenkassen die Kosten.
Die entbundenen Frauen können sich an einem Frühstücksbuffet mit einem reichhaltigen Angebot bedienen und die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit anderen Müttern zum Erfahrungsaustausch nutzen. Väter dürfen gegen einen geringen Unkostenbeitrag natürlich gerne am Frühstück teilnehmen.