Alle Frauen mit Eierstockkrebs werden an der Frauenklinik Tübingen nach Abschluss der Therapie in ein engmaschiges Nachsorgekonzept eingeschlossen. Dieses erfolgt in enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten.
Da das Risiko eines Rückfalls innerhalb der ersten 3 Jahre nach der Operation besonders erhöht ist, werden in diesem Zeitraum engmaschigere Untersuchungsintervalle (alle 3 Monate) vereinbart.
Anschließend sind je nach Situation 6-monatige Abstände angezeigt, nach dem 5.Jahr alle 12 Monate. Insgesamt sollte die Nachsorge mindestens 5 Jahre erfolgen.
Zusätzlich zu einer detaillierten Anamnese und einer gynäkologischen Untersuchung wird eine Ultraschalluntersuchung über die Scheide und ggf. eine Computertomographie durchgeführt.
Am Frauenklinik des Universitätsklinikums Tübingen wird besonderen Wert auf die psychoonkologische Mitbetreuung und psychosoziale Beratung sowie die Sicherstellung und Optimierung der Kommunikation zwischen Ärzten und Patientinnen sowie Patientinnen untereinander gelegt. Weitere wichtige Maßnahmen stellen supportive Therapien, die Nachsorge-Betreuung und Einleitung von Rehabilitationsmaßnahmen sowie regelmäßige Qualitätskontrollen dar.