Brustkrebs: Früherkennung und Bildgebende Diagnostik

Alle Standardverfahren der bildgebenden Mammadiagnostik zur Früherkennung von Brustkrebs stehen im Brustzentrum zur Verfügung (digitale Mammographie, Kernspinttomographie MRT, hochauflösender Ultraschall einschließlich Dopplersonographie, 3D Technik und Elastographie), die eine genaue Diagnosik bei Brustkrebs ermöglichen. 

Das Zusammenspiel von Gesundheitsversorgung und Forschung ermöglicht dem Universitäts-Brustzentrum modernsten Geräte zur Brustkrebs-Früherkennung in Studien zu integrieren. Qualitätsgesicherte bildgebende Verfahren werden konsequent zweitbefundet, um die Diagnose Brustkrebs definitiv sicherzustellen.

  • Mammographie

Die Mammographie ist eine Röntgenaufnahme der Brust zur Früherkennung von Brustkrebs. Durch die Röntgenaufnahme kann der Arzt genauer feststellen, ob es sich bei dem getasteten Knoten um Brustkrebs oder um eine andere Art von Erkrankung handelt. Die Mammographie ist heute dank modernster Technik als digitales Verfahren mit einer sehr geringen Strahlenbelastung verbunden, so dass Sie keine schädlichen Folgen befürchten müssen. Die einmalige Dosis einer Mammographie entspricht ungefähr der Strahlenbelastung eines einwöchigen Aufenthaltes im Gebirge über 2000 Meter. Das digitale Bild kann nachbearbeitet werden, einzelne Bereiche vergrößert oder mit verstärkter Kompression aufgenommen werden. Anschließend werden die Bilder nach strengen Leitlinien unter Verwendung von gängigen Klassifikationen befundet. Bei der Befundung wird ein Bild stets von zwei Fachärzten unabhängig beurteilt.

  • Mammasonographie

Die Mammasonographie ist eine Untersuchung der Brust mittels Ultraschall.

In Ergänzung zur Mammographie spielt die Mammasonographie die wichtigste Rolle bei der Abklärung auffälliger Befunde. Bei manchen Frauen - vor allem bei jüngeren - sind Veränderungen in der Mammografie schwerer zu erkennen.

Mit Hilfe der Mammasonographie können Auffälligkeiten in der Brust weiter beurteilt und abgeklärt werden.

  • Kernspintomographie

Die Magnet-Resonanz-Tomografie wird vor allem eingesetzt, wenn nach den bisherigen Untersuchungen noch Unklarheiten über den Befund bestehen und noch keine genaue Diagnose gestellt werden kann.

Bei diesem Verfahren werden mit Hilfe eines starken Magnetfeldes Schnittbilder des Körpers angefertigt. Somit entsteht bei dieser Untersuchung keine Strahlenbelastung.

Bei der Darstellung der Brust ist die Gabe eines speziellen Kontrastmittels über die Vene nötig.