Ratgeber Kinderwunsch

Die Schwangerschaft




 

Wie ein neues Leben beginnt - Vom Kinderwunsch zur Befruchtung

Normalerweise treffen die Spermien auf eine Eizelle, die sich in dem Eilleiter befindet. Dort durchdringt ein Spermium die Membran der Eizelle und die Gene der Mutter und die Gene des Vaters sind vereint.

Die Vereinigung des Spermiums mit der Eizelle wird Befruchtung genannt und stellt den Anfang eines neuen Lebens dar. Anschließend wandert die befruchtete Eizelle in Richtung Gebärmutter, um sich dort in die Schleimhaut einzunisten.

 

Währenddessen beginnt sich diese erste Zelle zu teilen. So entstehen erst zwei, dann vier, dann acht, dann immer mehr Zellen als zusammenhängende Einheit.

Der Embryo

Ab dem Stadium der befruchteten und geteilten Eizelle spricht man von einem Embryo. Nach vier bis fünf Tagen nistet sich der Embryo in die Gebärmutterschleimhaut ein und die Schwangerschaft beginnt.

Der Einnistungsvorgang

Der Einnistungsvorgang ist ein sehr komplexer Prozess, über dessen Einzelheiten bisher nur wenig bekannt ist. Deswegen sind die Möglichkeiten den Einnistungsvorgang zu beeinflussen begrenzt. Dies ist ein wichtiger Grund, dass die Schwangerschaft nach einer Behandlung nicht immer erreicht wird.

Die ersten Wochen

Wenn sich der Embryo eingenistet hat, beginnt die Produktion von hCG, dem humanen Choriongonadotropin. HCG ist ein Hormon, das vorhanden sein muss, damit die Schwangerschaft sich weiterentwickeln kann.

Wenn keine Befruchtung stattfindet oder wenn sich der Embryo nicht in die Gebärmutterschleimhaut einnistet, beginnt der monatliche Zyklus wieder von neuem, da kein hCG produziert wird.

Der Kinderwunsch kann entweder durch eine natürliche oder, wenn der Kinderwunsch durch eine natürliche Befruchtung überdurchschnittlich lange nicht erfüllt wird, durch eine künstliche Befruchtung erfolgen.