
Der Bereich Onkologie der Universitäts-Frauenklinik gliedert sich in:
An der Universitäts-Frauenklinik Tübingen werden in der onkologischen Ambulanz im Jahr über 2500 Patientinnen betreut und in der Tagesklinik über 4600 Therapien (Chemotherapien (z.B. nach Brustkrebs- und Eierstockkrebs-Operation), Trastuzumab, u.ä.) verabreicht. Vielen Patientinnen, die sich bei Ersterkrankung oder bei erste Manifestation eines Rezidivs an der Frauenklinik Tübingen vorstellen, kann eine Therapie unter Studienbedingungen angeboten werden.
In der onkologischen Tagesklinik erfolgt die medikamentöse Therapie von Patientinnen mit Brust-, Eierstock-, Gebärmutterhals- und Gebärmutterkörperkrebs sowie anderen seltenen gynäkologischen Krebserkrankungen.
Wöchentlich werden 90-100 ambulante Behandlungen durchgeführt. Meistens handelt es sich dabei um Chemotherapien. Daneben werden Therapien mit Antikörpertn (z.B. Herceptin bei Brustkrebspatientinnen) oder knochenstärkenden Medikamenten (z.B. bei Osteoporose oder Knochenmetastasen) durchgeführt. Weiterhin bieten wir unseren Tumorpatientinnen Bluttransfusionen sowie Entlastungspunktionen (zB. bei Bauchwasser oder Pleuraerguß). Natürlich stellen auch die Gespräche mit der Patientin und Ihren Angehörigen einen großen Teil unserer Arbeit dar.
Im Rahmen Studien besteht für die Patientin die Möglichkeit nach innovativen Therapieverfahren behandelt zu werden. Die Onkologische Tagesklinik wird in diesem Zusammenhang von der Studienzentrale unterstützt: Speziell ausgebildete "Studienschwestern" (Study nurses) betreuen die Patientin mit und sorgen so für eine optimale Umsetzung der jeweiligen Studie an der Universitäts-Frauenklinik.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht für uns das Wohlergehen unserer Patientinnen - aus diesem Grund erhält jede Patientin zu Beginn ihrer Therapie ein grünes Kärtchen mit wichtigen Telefonnummern. So können Sie uns jederzeit bei Fragen und Problemen erreichen.
Die gynäkologische Onkologie-Sprechstunde betreut und berät Patientinnen hinsichtlich spezieller Fragestellungen im Rahmen der Nachsorge in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Frauen- und Hausärzten. Darüber hinaus erfolgt eine Nach- und Mitbetreuung von Patientinnen der Tagesklinik. Zudem können Patientinnen in der onkologischen Ambulanz auch eine zweite Meinung einholen.
Die onkologische Ambulanz befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Brustzentrum, so dass das optimale Vorgehen bei der Diagnose einer Brustkrebserkrankung gemeinsam geplant werden kann.