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Endometriose Zentrum
Universitäts-Frauenklinik Tübingen
Calwerstrasse 7
72076 Tübingen

 

Leiter des Endometriosezentrums

LOA Dr. R. Rothmund

Endometriosesprechstunde

OÄ Dr. T. Litzenburger
Dr. T. Bernardi

Operative Therapie

LOA Dr. R. Rothmund
stellv. LOA Dr. B. Krämer

 

 

 

Im Endometriosezentrum erleben wir täglich, wie die „Endometriose“ Unsicherheit und Angst bei den Betroffenen auslöst.

So verständlich diese Ängste in Bezug auf die eigene Zukunft sind: ein Grund zur Panik ist diese Erkrankung nicht.

Endometriose ist eine der häufigsten gutartigen gynäkologischen Erkrankungen im geschlechtsreifen Alter mit ca. 50.000 Neuerkrankungen pro Jahr.

Da die Krankheit in der Bevölkerung nicht sehr bekannt ist und sie mit allgemeinen Symptomen wie z.B. Menstruationsschmerzen einhergeht, die aus vielerlei Gründen hingenommen werden, vergeht häufig ein längerer Zeitraum bis sie diagnostiziert wird.

 
Was ist Endometriose?

Bei der Endometriose handelt es sich um Gebärmutterschleimhaut-ähnliches Gewebe, welches außerhalb der Gebärmutterhöhle vorkommt (Eierstöcke, Halteapparat der Gebärmutter, Bauchfell, Blase, Darm oder selten Lunge etc.).

Wie diese Zellen dorthin gelangen ist noch nicht endgültig geklärt.

Diese Zellen verursachen eine lokale Entzündungsreaktion, welche zu Schmerzen und auch Verwachsungen führt. Als Leitsymptom gilt der Unterbauchschmerz.

 
Wie wird die Diagnose gestellt, wie ist die weitere Therapie?

Die Diagnose wird mittels einer Bauchspiegelung gestellt. Die Endometrioseherde an den verschiedenen Organen können in fast allen Fällen durch eine Bauchspiegelung entfernt werden, dies gilt auch, wenn beispielsweise Blase oder Darm betroffen sind.

Je nach Befund empfiehlt man nach der Operation die Einnahme einer speziellen Pille oder vor einem weiteren geplanten operativen Eingriff eine spezielle antihormonelle Therapie.

Die Entscheidung hierüber wird individuell getroffen.

 
Kinderwunsch

Frauen, die an Endometriose erkrankt sind, leiden überdurchschnittlich häufig auch unter ungewollter Kinderlosigkeit. Bei ca. 30-50% der Kinderwunschpatientinnen, bei denen eine Bauchspiegelung durchgeführt wurde, fand man eine Endometriose.

Häufig sind aber die Organfunktionen bei Endometriosepatientinnen intakt. Trotzdem profitieren Frauen mit ungewollter Kinderlosigkeit von einer operativen Entfernung  der Endometriose, da verschiedene Studien nachgewiesen haben, dass sich nach einer operativen Entfernung von Endometrioseherden die Wahrscheinlichkeit einer spontanen Schwangerschaft erhöht.

In unserem zertifizierten Endometriosezentrum der Stufe III, welches der höchsten Qualitätsstufe entspricht, möchten wir Ihnen als Betroffene gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Sprechstunde

Mittwoch 8.00 bis 11.30 Uhr

Anmeldung Call-Center Telefon: 07071 – 29 82224

 

Informationen finden Sie im Endometrioseratgeber

 

Informationsportal von Patientinnen für Patientinnen

Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V.

Betroffene beraten Betroffene 0341-306 5304

http://www.endometriose-vereinigung.de

 





Zertifiziert auf Stufe 3

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