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Was Sie selbst tun können

Schreiben/ Lesen

Für viele Patientinnen ist es eine große Hilfe "sich alles von der Seele" zu schreiben, was ihnen widerfahren ist. Bereits das bloße Aufschreiben kann zu einer Entlastung führen, denn "Schreiben heißt, sich selber lesen." (Max Frisch).

Wer sich nicht zum Schreiben berufen fühlt, sondern lieber liest, profitiert mitunter davon, die Berichte von anderen Betroffen Erfahrungsberichte oder interessante (Hör-) Bücher zum Thema zu lesen oder hören Informationsmaterial

Aktive Prävention durch gesunden Lebensstil  

Durch den Lebensstil - ausgewogene Ernähung mit viel Obst, körperlicher Bewegung, Verzicht auf Nikotin - können Sie einen wichtigen eigenen Beitrag dazu leisten, die Rückfall-Wahrscheinlichkeit zu senken. Körperliche Aktivität hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, vorausgesetzt der sportliche Ehrgeiz ist angemessen und macht Ihnen Freude. Regelmäßige körperliche Bewegung ( 2-3 x pro Woche 20-30 Minuten) aktiviert die Immunabwehr und unterstützt damit den Organismus im Kampf gegen Krebs. Bewegung beeinflusst sowohl die psychische, physische als auch die psychosoziale Ebene. Folgende Sportarten bieten sich besonders an: Gymnastik, Wandern, Walking, Fahrrad fahren, Schwimmen, Tanzen. Kursangebote

Übertreiben Sie nicht. Sie sollten sich nach dem Sport ausgeglichen und fit fühlen.

Bei folgenden körperlichen Einschränkungen sollten Sie langsamer tun:

  • Blutplättchenabfall (Thrombozytopenie < 20.000), Hämoglobin unter 8g/dl
  • Fieber (über 38°C)
  • Erbrechen, Übelkeit, Schwindel
  • Infekt, grippeähnliche Beschwerden
  • Akute Blutungen

Entspannungstechniken/ Physiotherapie

Eine Krebserkrankung kann zu erheblichen psychischen Belastungen, Spannungen und Stress führen. Entspannung kann durch verschiedene Möglichkeiten herbeigeführt werden. Bewährte Entspannungs- und Lockerungstechniken sind Physiotherapie, Massage, Akkupunktur, Tai Chi, Qi Gong, progressive Muskelrelaxation etc.

  Ernährung
Grundsätzliche gilt für gesunde Menschen und Krebspatientinnen das Gleiche: Am Besten ist es, wenn Sie sich abwechslungsreich und vollwertig ernähren. Verteilen Sie die Nahrung auf mehrere kleine Portionen (empfohlen werden 5/ Tag). Im Rahmen oder als Folge der Chemotherapie kommt es häufig zu Einschränkungen bzw. Unverträglichkeiten bei der Nahrungsaufnahme. Was können Sie tun?

Gewichtsverlust:
  • Verteilen Sie Ihre tägliche Nahrungsmenge auf viele kleine Portionen.
  • Reichern Sie Ihre Nahrung durch kalorienreiche Nahrungsergänzungsmittel an, z.B. Maltodextrin 19 (geschmacksneutrales Pulver, das sie in Speisen und Getränke einrühren können)
  • Versuchen Sie nicht alleine, sondern in Gesellschaft zu essen.
Mundtrockenheit:
  • Lutschen Sie häufiger mal ein Bonbon oder kauen einen Kaugummi
  • Essen Sie Gerichte mit viel Soße oder Suppen
  • Trinken Sie viel (v.a. Kräuter- und Früchtetees, Wasser)
Durchfall:
  • Nehmen Sie Nahrungsmittel zu sich, die stuhlfestigende Wirkung haben (Bananen, geriebene Äpfel, Karottensuppe, etc.)
  • Trinken Sie mehr als sonst um den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen




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