| Hier werden die für Ihre Beckenbodenfunktionen wichtigen Muskeln mit leichten elektrischen Impulsen gereizt. Dadurch ziehen sie sich zusammen, während Ihre Blasenmuskulatur gleichzeitig entspannt. Die Impulse sind dabei selbstverständlich absolut unbedenklich. |
Hier geht es um bewusstes Anspannen und Entspannen Ihres Beckenbodens. Dazu werden Ihre Körperfunktionen gemessen und dann in Töne oder Lichteffekte übersetzt. Diese Übersetzungen erhalten Sie als Feedback zurück und erlernen es, dieses Feedback zu beeinflussen - um die Töne und Lichteffekte möglichst angenehm zu machen. Und das heißt nichts anderes, als die Messwerte Ihrer Körperfunktionen zu verbessern.
| Pessare sind Einlagen aus Silikon. Sie werden in die Scheide eingeführt, dort je nach Art des Pessars unterschiedlich verankert und dienen dazu, den Übergangswinkel von der Blase zur Harnröhre so zu verändern, dass kein Urin ungewollt in die Harnröhre gelangen kann und der Miktionsreflex damit verhindert wird. Ein Pessar muss täglich herausgenommen und gereinigt werden. Pessare können - zusammen mit anderen Therapiemaßnahmen - Belastungsinkontinenz, Beschwerden in Zusammenhang mit Beckenbodensenkungen, Narben und Geschlechtsverkehr, aber auch Reizzustände und Dranginkontinenz bessern, beheben, manchmal sogar heilen. |
Sie können Ihre Blase trainieren. Versuchen Sie, gleichmäßig viel zu trinken, aber die Abstände zwischen den Toilettengängen zu vergrößern. Auf diese Weise erhöhen Sie das Fassungsvermögen Ihrer Blase und haben zugleich Einfluss auf die Menge des abgegebenen Urins - auf die so genannten Miktionen. Die Entwicklung Ihrer Miktionen halten Sie im Rahmen eines Miktionstagebuchs fest, sodass Sie verfolgen können, ob Ihr Training erfolgreich ist.
Belastungsinkontinenz geht einher mit einer erschlafften Beckenbodenmuskulatur. Diese kann durch spezielles Training gestärkt werden. Die Übungen sollten Sie unbedingt unter persönlicher Anleitung eines fachkundigen Therapeuten durchführen.
Schauen Sie doch mal bei unseren Physiotherapeuten vorbei!
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