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Wir sind gewöhnt, unseren Körper unter Kontrolle zu haben. Mit einem Mal gibt es eine Einschränkung: Sie verlieren ungewollt Urin. Scham und Unsicherheit sind oft die Folge. Sie fühlen sich in Ihrer eigenen Haut nicht mehr wohl. Sie beginnen, beliebte Tätigkeiten zu meiden, Ihre Blase in immer kürzeren Abständen zu entleeren und vielleicht sogar weniger zu trinken. Ein Teufelskreis, der das Problem nur verschlimmert.
Zunächst einmal: Sie sind nicht allein. Bereits 1.500 vor Christus wird Harninkontinenz bei Frauen erwähnt. Heute wissen wir, dass sie weiter verbreitet ist als Herzerkrankungen, Bluthochdruck und Diabetes. Eine Volkskrankheit also ? nicht lebensbedrohend und nur mitunter schmerzhaft, aber belastend und lästig.
Den meisten von Ihnen kann dank einer Vielzahl von Diagnose- und Therapiemöglichkeiten wirksam geholfen werden. Wir hoffen, dass unsere Informationen, der Austausch mit anderen Frauen sowie der Kontakt zu Fachleuten der Anfang einer erfolgreichen Therapie sind.
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